Leipzig-Engelsdorf

Der Firma Mansfeld wurden ab Mai 1944 Häftlinge des KZ Buchenwald zugeteilt, die im Lager „Leipzig-Engelsdorf“ untergebracht und bis Ende November 1944 für die Produktion der V2-Rakete angelernt wurden. Später wurden sie dem Außenlager Wansleben zugeteilt.

Historische Situation

Bezeichnung

Die bei der Firma Mansfeld eingesetzten KZ-Häftlinge waren im Lager „Leipzig-Engelsdorf“ untergebracht.

Unternehmen

Christian Mansfeld GmbH

Zwangsarbeit

Die Häftlinge wurden in Leipzig angelernt. Später sollten sie im Außenlager Wansleben („Wilhelm“) Teile für die V2-Rakete herstellen.

Gegründet

11. Mai 1944

Aufgelöst

24. November 1944

Häftlinge

Männerlager

Maximale Anzahl der Häftlinge

unbekannt

Der Firma Mansfeld wurden ab Mai 1944 Häftlinge des KZ Buchenwald zugeteilt, die in Engelsdorf untergebracht wurden und bis Ende November 1944 für die Produktion der V2-Rakete angelernt wurden. Die genaue Zahl der Häftlinge ist unbekannt, ebenso die Zahl der Todesopfer.

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Literatur

Knospe, Wolfgang: Leipzig (Mansfeld), in: Benz, Wolfgang / Distel, Barbara: Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Band 3: Sachsenhausen, Buchenwald, München 2006, S. 492f.