Lichtenburg/Prettin

Das 1933 gegründete KZ Lichtenburg in der Kleinstadt Prettin wurde 1939 offiziell aufgelöst. Im September 1940 wurde jedoch ein Kommando mit 85 Häftlingen aus dem KZ Buchenwald nach Lichtenburg verlegt, um den Abflussgraben des ehemaligen Lagers zu reinigen. Nach drei Wochen wurden die Häftlinge ins Stammlager zurückgebracht.

Historische Situation

Bezeichnung

keine Informationen

Standort

Das Außenlager befand sich im Renaissanceschloss Lichtenburg, das bereits von 1812 bis 1928 als Strafanstalt und ab 1933 als KZ diente.

Zwangsarbeit

Reinigung des Abflussgrabens im ehemaligen Konzentrationslager

Gegründet

11. September 1940

Aufgelöst

30. September 1940

Das Schloss Lichtenburg war von 1933 bis 1937 ein Männer-KZ, von 1937 bis 1939 wurde es als Frauen-KZ genutzt. Von September 1941 bis Kriegsende war im Schloss ein Außenlager des KZ Sachsenhausen untergebracht.

Häftlinge

Männerlager

Maximale Anzahl der Häftlinge

85

Zu den Häftlingen sind keine weiteren Details bekannt. Nach drei Wochen wurden sie ins Stammlager zurückgebracht. Todesfälle sind nicht dokumentiert.

Heutige Situation

Vor Ort befindet sich heute die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin.

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