Tannroda

Von Juni bis November 1942 mussten etwa 20 KZ-Häftlinge aus dem Außenlager Kranichfeld im Auftrag der Mitteldeutschen Papierwerke in Tannroda Zwangsarbeit leisten.

Historische Situation

Bezeichnung

keine Informationen

Unternehmen

Mitteldeutsche Papierwerke

Zwangsarbeit

Die Häftlinge wurden in drei Schichten zu je acht Stunden zum Transport und zur Entladung von Eisenbahnwaggons mit Heizmaterial sowie zur Verladung fertiger Papierrollen eingesetzt.

Gegründet

12. Juni 1942

Aufgelöst

4. November 1942

Häftlinge

Männerlager

Maximale Anzahl der Häftlinge

20

Die etwa 20 Häftlinge wurden täglich mit einem Lkw aus dem Außenlager Kranichfeld nach Tannroda gebracht. Neben den KZ-Häftlingen aus Buchenwald mussten in der Papierfabrik auch sowjetische Kriegsgefangene Zwangsarbeit leisten.

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Literatur

Wussow, Christian: Tannroda, in: Benz, Wolfgang / Distel, Barbara: Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Band 3: Sachsenhausen, Buchenwald, München 2006, S. 581f.