Das Projekt

Im Jahr 2008 startete der Förderverein Buchenwald e.V. das Projekt „Buchenwald war überall – die Errichtung eines Netzwerkes der Außenlager“. In diesem Rahmen wollen wir eine gemeinsame Initiative für die Erhaltung des Gedenkens an Orten ehemaliger Außenlager entwickeln.

Das Konzentrationslager Buchenwald wird in der öffentlichen Wahrnehmung zu oft auf den zentralen historischen Ort auf dem Ettersberg bei Weimar reduziert. Unser Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit vielen ehrenamtlichen und kommunalen Unterstützer:innen Informationen über die mehr als 140 bekannten Außenlagerstandorte zugänglich zu machen.

Eine erste Website wurde 2011 veröffentlicht. Sie wurde 2020/21 grundlegend überarbeitet und wird seitdem laufend aktualisiert. Die Informationen stammen zum Großteil von Personen aus dem Netzwerk, die vor Ort zur Geschichte einzelner Außenlager geforscht haben.

Die Projektleitung hat Anke Klüßendorf. Zuständig für die Neukonzeption und Redaktion ist János Varga (www.gw.uni-jena.de). Aktuelle Bilder von vielen ehemaligen Lagerstandorten stellt der Fotograf Herbert Naumann zur Verfügung (www.herbert-naumann.de). Die technische Umsetzung übernahm Thomas Mahler von der Firma digital concept (www.digitalconcept.de). Gefördert wird das Projekt durch die Thüringer Staatskanzlei.

Um die Website weiterhin auf dem neuesten Stand zu halten, sind wir auch auf Unterstützung durch die Nutzerinnen und Nutzer angewiesen. Sind Ihnen Fehler oder veraltete Informationen aufgefallen? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns über das Kontaktformular einen Hinweis geben.

Förderverein Buchenwald e.V.

Der Förderverein Buchenwald e.V. wurde 1996 gegründet. Er bietet öffentliche Führungen durch die Gedenkstätte, über den Gedenkweg „Buchenwaldbahn“ und zum Mahnmal sowie die thematische Führung „Weimar im National­sozialismus“ an. Darüber hinaus organisiert er zahlreiche Projekte, beispielsweise Ausstellungen, Lesungen und Vortragsreihen.

Gedenkstätte Buchenwald

Der Förderverein unterstützt die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora dabei, die Gedenkstätten als Orte der Trauer und der Erinnerung an die dort begangenen Verbrechen zu bewahren, sie in geeigneter Weise der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die Vermittlung damit verbundener historischer Vorgänge zu fördern.

Gefördert durch die Thüringer Staatskanzlei